So erfasst du deine Autokosten

Ein einfaches System für deine Autokosten: welche Ausgaben du erfassen solltest, passende Kategorien, Belege aufbewahren und monatliche Summen auswerten.

Autoschlüssel, gefaltete Belege und Kaffeetasse auf einem Holztisch, dahinter ein geparktes Auto am Fenster

Erfasse jede Ausgabe am Tag der Zahlung mit Datum, Kilometerstand, Betrag und Kategorie. Diese Gewohnheit ist die Grundlage. Sind die Einträge vorhanden, ergeben sich Monatssummen, Kosten pro km/Meile und eine Wartungshistorie für den Verkauf fast von selbst.

Was zu jeder Ausgabe gehört

  • Datum und Kilometerstand. Mit dem Kilometerstand siehst du Kosten pro Strecke und wann die nächste Wartung ansteht.
  • Betrag einschließlich Steuern.
  • Kategorie, damit du siehst, wohin das Geld fließt.
  • Kurze Notiz, etwa „Bremsbeläge vorn“, „Jahresversicherung“ oder „Flughafenparkplatz“.

Am häufigsten wird der Kilometerstand ausgelassen. Ohne ihn zeigt das Kostenbuch deine Ausgaben, aber nicht, wie viel du dafür gefahren bist.

Kategorien für fast alles

Meist reichen acht Kategorien: Kraftstoff, Wartung, Reparaturen, Reifen, Versicherung, Kfz-Steuer und Hauptuntersuchung, Parken und Maut sowie Reinigung. Ergänze eigene Kategorien für wiederkehrende Ausgaben wie Autokredit, Ladeabo oder Garagenmiete. Halte die Liste so kurz, dass du eine Kategorie in einer Sekunde wählen kannst.

Fuelio-Kostenbuch auf dem iPhone mit Einträgen zu Zulassung, Ölwechsel, Maut und Autowäsche
Jede Ausgabe hat Kategorie, Datum und Betrag. Ergänze den Kilometerstand, um später die Kosten pro km/Meile zu sehen.

Papier, Tabelle oder App?

Ein Notizbuch im Handschuhfach ist günstig und braucht keinen Akku. Die Summen musst du aber selbst bilden. Eine Tabelle addiert automatisch, liegt jedoch auf dem Computer statt dort, wo du gerade bezahlst. Eine Smartphone-App verbindet beides: Du trägst die Ausgabe an der Tankstelle oder in der Werkstatt ein und die Summen bleiben aktuell.

Achte bei jeder Methode darauf, dass du deine Daten exportieren kannst. Fuelio exportiert Tankvorgänge und Kosten als CSV-Datei. So ist eine Tabelle jederzeit möglich.

Aus Einträgen Entscheidungen ableiten

Ein Monat zeigt das Offensichtliche. Ein Jahr zeigt, was wirklich hilft: dass die Versicherung einen größeren Anteil hat als gedacht, Parken am Büro mehr kostet als Sprit oder ein älteres Auto inzwischen jedes Quartal eine Reparatur braucht. Teile die Jahressumme durch die gefahrene Strecke. Die Kosten pro km/Meile kannst du mit Leasing, einem neueren Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln vergleichen.

Wartungseinträge beantworten auch die Frage beim Verkauf: „Wurde das Auto gepflegt?“ Eine datierte Liste mit Kilometerständen überzeugt mehr als lückenhafte Nachweise.

So hilft Fuelio

Im Kostenbuch* erstellst du beliebig viele eigene Kategorien und erfasst genau deine Ausgaben. Diagramme zeigen Kraftstoff- und sonstige Kosten nach Monat und Kategorie. Die Kostenstatistiken ergänzen Summen für diesen Monat, dieses Jahr und jede Kategorie. Erinnerungen an die nächste Wartung oder Verlängerung erklärt der Ratgeber zu Wartungserinnerungen. Beim Verkauf machen der Verkaufsbericht oder ein benutzerdefinierter Bericht aus deinen Einträgen eine Wartungshistorie, als PDF oder auf Android als Text. Im benutzerdefinierten Bericht bestimmst du die sichtbaren Details einschließlich der Preise.

* Auf dem iPhone gehört das Kostenbuch zu Fuelio Premium. Auf Android ist es kostenlos.

Ein Kostenbuch fürs Auto anlegen

  1. Kategorien wählen. Beginne mit Kraftstoff, Wartung, Reparaturen, Versicherung, Kfz-Steuer und Hauptuntersuchung, Parken und Maut sowie Reinigung.
  2. Jede Ausgabe sofort erfassen. Notiere Datum, Kilometerstand, Betrag, Kategorie und eine kurze Notiz.
  3. Beleg aufbewahren. Fotografiere Papierbelege oder lege sie nach Monaten ab.
  4. Einmal im Monat auswerten. Addiere jede Kategorie und vergleiche den Monat mit dem vorherigen.

Fragen zum Thema

Welche Autokosten werden häufig vergessen?

Parken, Maut, Autowäsche und Kleinteile wie Wischerblätter oder Glühlampen. Einzeln sind sie klein, zusammen oft einige Hundert Euro im Jahr. Auch seltene Rechnungen wie Kfz-Steuer oder Hauptuntersuchung werden leicht übersehen.

Muss ich Papierbelege aufbewahren?

Für deine eigene Kostenplanung genügt ein Eintrag. Bewahre Belege zu Garantiearbeiten, Versicherungsfällen, beruflichen Fahrten und allem auf, was du einem Käufer beim Verkauf zeigen möchtest.

Mehr erfahren: Kostenbuch